Heutzutage ist das Nachtleben in Mykonos ein der lebendigsten und aktivsten in Europa. Der Bewohner von Mykonos heißt „Mykonios“ oder „Mykoniatis (Mann) - Mykoniatissa“ (Frau).
Die klassische Mythe betrifft die Riesen, die Herakles beim Gigantenkampf besiegte und ins Meer warf. Sie seien unter herrlichen Felsen von Mykonos gegraben. Mykonos hat einen Namen, der „Steinemasse“ oder „Steinboden“ bedeutet. Laut einer nachherigen Tradition wird die Insel mit dem Helden „Mykono“ verbunden, dem Sohn von Delio Anio, der Sohn von Apollo und der Nymphe Rious, Tochter von Dionysos, war.
Die Karer und die Phönizier sollen die ersten Bewohner der Insel gewesen sein.
Es ist aber nachgewiesen, daß die Ionier aus Athen kamen, um die Insel etwa um 1000 vor Christus zu erobern und die bisherigen Bewohner zu vertreiben. Es wird gesagt, dass es zwei Städte gab, wo Datis und Artafernis eine Station machten und dass es eher arm, obwohl auch bäuerlich war. Dionysos, Demeter, Zeus, Apollo, Poseidon und der mythische Held Herkules wurden auf der Insel verehrt.
Sie war aber von der Herrschaft der Römer dann unter der Herrschaft der Byzantiner dominiert, die Werke zur Verteidigung des Ortes gemacht hatten, damit er sich im 7. Jahrhundert zur Wehr gegen Araben Piraten standen. Sie hatten die Herrschaft der Insel bis zum 12. Jahrhundert.
Die Bevölkerung von Mykonos (die meistenteils in der Neuen Zeit zwischen 2000 und 5000 Bewohnern schwebt) wurde mehrmals von Beisassen bestärkt (von Kreta oder von den nächsten Inseln Naxos, Folegandros, Sikinos, Kimolos usw.), weil sie unter Hunger und häufigen Kriegen oder an Seuchen bis am Ende des 18. oder am Anfang des 19.
Jahrhunderts gelitten hatte. Wegen ihrer geographischen Lage hat die Insel sich als Zubringerort für die fremden Handelsschiffe ausgezeichnet.
Die Einheimischen gingen frisch auf Schifffahrt und Handelsmarine in dieser Zeit als gute Seemänner los und hatten stufenweise Erfolg, nachdem sie vorher geeignet auch auf dem Prüfstand der Piraterie gestanden hatten. Viele von ihnen nahmen am Aufstand der Inseln teil, der bekannt als “Orlofika” (1770- 74) ist, und der hoffentlich zum Besten von Aikaterini B von Russland, aber auch zum Besten der Inselbewohner ausging. Im folgenden Zeitraum wurden positive Bedingungen für den griechischen Handel geprägt.